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Schulungsprogramm
(“Gefahrgut Luft”) Gefahrgutkurse nach den Regeln der ICAO-TI / IATA-DGR,
vom deutschen Luftfahrt-Bundesamt (LBA) anerkannt.
Gefahrgüter werden weltweit per Luftfracht versendet. Dabei
kommen sowohl spezielle Nur-Frachtflugzeuge, als auch sogenannte Kombi-Frachtflugzeuge, welche neben den Passagieren auch größere Mengen an Fracht befördern können, zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es
Flugzeuge, die innerhalb weniger Stunden oder Tage von einer Passagiermaschine in ein Frachtflugzeug umgebaut werden. Auch an Bord von Passagierflugzeugen wird Fracht befördert, meistens als sogenannte
»Belly-Fracht« in den Frachträumen des Unterdecks, also unterhalb der Passagierkabine.
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Abhängig von der Airline kommen neben Frachtflugzeug-Neubauten auch
ältere Baumuster, bzw. »konvertierte« Frachtflugzeuge zum Einsatz. Dabei handelt es sich um nach dem Ende ihrer Nutzungszeit als Passagierflugzeug zum Frachter umgebaute Flugzeuge. Bei solchen Umbauten wird u.a. der
Boden auf dem Hauptladedeck verstärkt und eine große Frachtraumtür eingebaut.
Die früher oft in Staatsbesitz befindlichen nationalen Fluggesellschaften wie
Lufthansa, British Airways, Air France, Alitalia, Iberia u.s.w. verfügen über einen allgemein hohen Bekanntheitsgrad. Die reinen Fracht-Carrier, die keine
Passagierflüge durchführen, sind demgegenüber nur bei den »Insidern« bekannt: Polar Air, Atlas Air, Gemini Air Cargo, Coogar Air, Channel Express,
um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Diese Gesellschaften sind teilweise beachtlich groß: Atlas Air besitzt z.B. mit 37 Boeing 747 (Jumbos) die
weltweite größte Flotte dieses Typs (Stand: Nov. 2002). Die Gemini Air Cargo ist der weltweit größte Anbieter von DC-10 und MD-11-Frachtern.
Reine Luftfrachtflugzeuge sind oftmals »Nachttiere«. Ein großer Teil der Frachtflüge findet in den Abend- und Nachtstunden statt. Passagierflugzeuge nehmen demgegenüber den ganzen Tag über ihre eilige
Fracht auf und verbringen sie mit einer Vielzahl ihrer schnellen Verbindung von Ort zu Ort.
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Auch die schnellen Produkte im internationalen Paket-, Kurier-, und
Expressmarkt (KEP) basieren oftmals auf der Luftfracht. Kleinere Mengen werden von den Dienstleistern auf den regelmäßig verkehrenden Linienmaschinen der bekannten Airlines verladen. Demgegenüber kommen für
die großen Paket- und Frachtströme bei einigen der sogenannten »Integrators« aber auch eigene Frachtflugzeuge zum Einsatz.
Der Paketdienst Federal Express (FedEx) avancierte nach der früheren
Übernahme der legendären Frachtfluggesellschaft Flying Tigers zur größten Fracht-Airline der Welt. Heute (Stand: April 2011) fliegen weltweit 679
Flugzeuge für FedEx, darunter Großraumtypen (widebody aircrafts) wie die Typen Boeing 777F (und B757F), MD-11F, mittelgroßes Fluggerät wie die
dreistrahligen Boeing 727F sowie kleineres Fluggerät für regionale Einsätze, insbesondere in Form von Maschinen des Herstellers ATR. Der im Jahre 1907 gegründete United Parcel Service (UPS) kaufte 1981 sein
erstes Flugzeug. Heute ist UPS eine der größten Fluglinien der Welt und hat nach eigenen Angaben (Stand: April 2011) über 500 Flugzeuge in Betrieb, davon sind rund 220 Maschinen sogenannte “Browntails” i.d.
Unternehmensfarben von UPS.
Für die Lufthansa Cargo sind derzeit (Stand: April 2011) verschiedene Frachtflugzeugtypen unterwegs. Das Rückgrat der LH- Frachterflotte bilden
seit vielen Jahren die McDonnel Douglas MD-11F (Nutzlast ca 90 to). Bestellt sind (Stand: Mai 2011) eine Reihe von neuen Frachtflugzeugen des Musters Boeing 777F (Nutzlast ca 102 to, Reichweite ca 9.000 km).
Für den besonders sensiblen Bereich der Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr gelten neben dem Gefahrgutbeförderungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland, dem Luftverkehrsgesetz der Bundesrepublik
Deutschland, den Joint Aviation Requirements (JAR-OPS) und den in den Nachrichten für Luftfahrer (NfL) vom Luftfahrt-Bundesamt als der zuständigen Überwachungsbehörde bekanntgemachten Regelungen insbesondere die:
International Civil Aviation Organisation-Technical Instructions (ICAO-TI) und die International Air Transport Association-Dangerous Goods Regulations (IATA-DGR).
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Die Gefahrgutbestimmungen im Luftverkehr sind mit Recht und aus gutem Grund äußerst restriktiv und die Schulungsanforderungen an das Personal
besonders hoch.
Alpha Gefahrgut Consulting unterhält ein vom Luftfahrt-Bundesamt anerkanntes Schulungsprogramm für den Gefahrgutversand im Luftverkehr nach den Regeln der ICAO-TI (bzw. IATA-DGR). Ein Gefahrgut-Praxisseminar / Workshop für die Gefahrgutbeförderung im Luftverkehr und ein Air Eligibility Workshopangebot runden das
Schulungsangebot im Luftverkehr ab.
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