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ALPHA
GEFAHRGUT
CONSULTING

Last Update:
04.Sept. 2010

Ladungssicherung, Schulungen

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FAQ - FREQUENTLY ASKED QUESTIONS
ANTWORTEN AUF REGELMÄSSIG GESTELLTE FRAGEN

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Wo findet das Seminar ... statt ???
Die Antwort findet sich unter diesem Link: Hier finden Sie eine Auflistung der Seminarorte und auch Bilder der Seminargebäude.


Welche Personalkategorien nach IATA-DGR bilden Sie aus?
Alpha Gefahrgut Consulting ist vom Luftfahrt-Bundesamt zugelassener Vollschuler für die Personalkategorien 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11 und 12.
Das heißt, wir können alle Personalkategorien im Luftverkehr ausbilden.


Wenn ich gefährliche Güter auf dem Luftweg versenden will, benötige ich dann ein vorheriges Gefahrgut-Training bei einer IATA-anerkannten Trainingsinstitution?
Nein, Sie benötigen kein IATA-anerkanntes Zertifikat, sondern ein behördlich anerkanntes Zertifikat für Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr nach ICAO-TI. In Deutschland ist das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) als Bundesoberbehörde die für die Anerkennung solcher Zertifikate zuständige nationale Behörde. ICAO-TI-Zertifikatslehrgänge der Alpha Gefahrgut Consulting sind vom LBA anerkannt.


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der IATA-DGR und der ICAO-TI?
Die ICAO-TI (International Civil Aviation Organization-Technical Instructions) sind die BEHÖRDLICHEN Gefahrgutvorschriften, die weltweit gelten. Auf Basis dieser behördlichen Vorschriften haben die Luftverkehrsgesellschaften eigene (privatwirtschaftliche) Gefahrgutvorschriften entwickelt, die weitestgehend identisch mit den ICAO-TI sind, doch in einigen wenigen Punkten noch über die strikten Sicherheitsanforderungen der ICAO-TI hinausgehen und insbesondere betriebliche – von Airline zu Airline unterschiedliche – Aspekte beinhalten.


Ich unterschreibe in unserem Betrieb die Shipper’s Declaration. Brauche ich wirklich eine Schulung nach IATA-DGR, wenn ich die Shipper’s Declaration unterschreiben muss?
Wer die Versendererklärung für Gefahrgut (Shipper’s Declaration) für einen Gefahrguttransport im Luftverkehr unterschreibt, übernimmt die Versenderverantwortung. Folglich benötigt er zwingend ein entsprechendes gültiges Zertifikat. Die IATA-DGR fordern (ebenso wie die zuständigen nationalen Überwachungsbehörden) ein behördlich anerkanntes Zertifikat – mithin ein den behördlichen ICAO-TI entsprechendes Zertifikat. Dieses Zertifikat erhält nur diejenige Person, die zuvor einen entsprechenden Ausbildungsgang besucht und die vorgeschriebene Prüfung bestanden hat.


Ich arbeite in einem chemischen Betrieb. Wir versenden Gefahrgüter im Luftverkehr. Bisher habe ich immer die Kurse nach IATA-DGR der Personalkategorie 3 (jetzt neu: 6) besucht. Ist das wirklich notwendig, oder reicht nicht auch ein Kurs einer anderen Personalkategorie?
Für Versender genügt eine Schulung nach Personalkategorie 1 (PK 1, Shipper). Im Rahmen der Schulung nach Personalkategorie 1 kann das Training auch auf die tatsächlich versendeten Gefahrgüter beschränkt werden. Versendet ihr Unternehmen beispielsweise keine radioaktiven Sendungen, so können diese Inhalte entfallen. Dadurch sparen Sie Zeit und Geld, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen.


Wenn ich gefährliche Güter mit einem bestimmten Spediteur oder Expressdienst (z.B. Schenker, Hellmann, TNT, Federal Express etc.) versenden will, benötige ich dann ein vorheriges Gefahrguttraining bei genau diesem Spediteur / Paketdienst?
Nein, Sie benötigen kein Dienstleister-spezifisches Training. Sie benötigen ein Verkehrsträger-spezifisches Gefahrgut-Training, z.B. für Straße, Schiene, See, Luft.


Müssen auch Sendungen mit nur geringen Mengen an gefährlichen Gütern besonders gekennzeichnet, markiert und verpackt werden?
Ja, das ist in den Gefahrgutvorschriften im Detail geregelt.


Hat Alpha Gefahrgut Consulting einen eigenen Newsletter-Dienst?
Wir haben bis vor einigen Jahren einen eigenen Newsletter für Gefahrgut und Ladungssicherung publiziert. Angesichts der heutigen Newsletter-Inflation haben wir unseren kostenlosen Newsletter eingestellt. Sie können jedoch auf frühere von uns publizierte Newsletter-Ausgaben über diesen Link zugreifen. Unsere Vertragskunden werden mittlerweile mittels interner Rundschreiben über ganz besonders relevante Entwicklungen und Neuigkeiten informiert.


Man liest die letzte Zeit oft die folgenden Begriffe: SHEQ, BBS und SQAS. Worum geht es da eigentlich?
SHEQ steht für Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität (engl.: Safety, Health, Environment, Quality).
BBS steht für verhaltensbasierte Sicherheit (engl.: Behaviour Based Safety), insbesondere von Fahrzeugführern).
SQAS ist ein (freiwilliges, aber mittels Nachfrager-Marktmacht installiertes) Sicherheits- und Qualitäts-Überprüfungs- und Bewertungsverfahren der chemischen Industrie für deren Transport- und Logistikdienstleister (engl.: Safety and Quality Assessment System).